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Altruismus verhindert Apokalypse

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Billige Energie
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Wohlstandsflamme erlischt
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Mountain View - Das kalifornische Start-Up CherryPal hat heute Montag offiziell seinen «grünen» Computer «CherryPal Desktop» angekündigt. Das neue Öko-Modell des Unternehmens setzt auf eine mit zwei Watt extrem geringe Leistungsaufnahme und einen kompakten Computer mit wenigen Bauteilen. (dl/pte)

Meldung vom Montag, 21. Juli 2008 / 13:30 h
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Köln (ots) - Fünf Millionen Haushalte bereit, ihren Stromanbieter kurzfristig zu wechseln

24.07.2008 | 09:40 Uhr

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Die Sonne geht auf, möchte man ausrufen. Endlich eine Internet-Jobbörse für den Markt der Erneuerbaren Energien. Ganz gleich, ob es sich um Solar-, Wind- oder Bioenergie, Geothermie oder Wasserkraft dreht: Das Karriereportal für die „Generation New Energy“ heißt ab sofort renewrebels.com.

[Crosswater Systems] 23.7.2008

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HOME / AKTUELL arrow HOME / AKTUELL arrow Latest arrow Wohlstandsflamme erlischt
Wohlstandsflamme erlischt PDF Print E-mail
Erdöl


Neue Analysen zeigen: Der Höhepunkt der Ölförderung ist vermutlich überschritten. Schon heute ist der wertvolle Rohstoff knapp
Von FOCUS-Redakteur Michael Odenwald
Wann geht das Öl aus?
Das Büro von Colin Campbell in seinem Haus im irischen Ort Ballydehob ist winzig. Besucher müssen sich an einen kleinen Tisch drängen, eingezwängt von Bürogeräten wie Computer, Faxgerät und Drucker. Auf dem Schreibtisch und in Regalen türmen sich Bücher, Geschäftsberichte und Studien.

Doch in dem unscheinbaren Raum laufen die Fäden eines weltweiten Netzes zusammen, das der heute 76-jährige Geologe im Laufe vieler Jahrzehnte spann. Früher half Campbell den großen Ölfirmen der Welt, neue Vorkommen zu explorieren. Dabei bemerkte er, dass niemand die wahren Reserven des wichtigsten Schmierstoffs der Weltwirtschaft kannte. Konzerne wie Politiker konnten die Daten somit leicht nach ihren Interessen gestalten.
Deshalb wurde Campbell nach seiner Pensionierung zur Kassandra des Ölgeschäfts. Unermüdlich warnt er vor dem herannahenden Ende des Ölzeitalters und den Folgen der Verknappung. Dazu gründete er die Forschungsgesellschaft Association for the Study of Peak Oil and Gas (Aspo). Denn darum geht es: Wenn „Peak-Oil“, also das Maximum der globalen Erdölförderung, erreicht ist, geht es mit der Erzeugung von Ölprodukten bergab, mit den Preisen aber steil nach oben. „Und den Gipfel für konventionelles Erdöl“, sagt Campbell, „haben wir nach unseren Analysen schon 2005 erreicht.“

Campbell läutet nicht allein die Alarmglocken. Auch Werner Zittel von der Technologieberatungsfirma Ludwig Bölkow Systemtechnik in Ottobrunn ist sicher, dass das Fördermaximum bereits erreicht wurde – und zwar 2006, als die Produzenten 81 Millionen Fass pro Tag aus der Erde holten (1 Fass = 159 Liter). Seitdem sinkt die Fördermenge. Im Jahr 2020 soll sie bei nur noch 58 Millionen Fass liegen. Dies ergab eine im Mai veröffentlichte Studie der Energy Watch Group (EWG), an der Zittel als Co-Autor mitwirkte.

Selbst die in Paris ansässige Internationale Energieagentur (IEA) warnt in ihrem Anfang Juli vorgelegten „Mittelfristigen Ölmarkt-Report“, der die Entwicklung von Nachfrage und Angebot bis 2013 prognostiziert, dass die Ölversorgung in fünf Jahren deutlich hinter dem Bedarf zurückbleiben werde. Dabei schrieb sie noch in ihrem „Weltenergieausblick 2007“, die Versorgung lasse sich bis 2030 sichern – selbst bei dem bis dahin geschätzten gewaltigen Verbrauch von 115 Millionen Fass pro Tag.

Die neuen Analysen lassen die alte Debatte um Peak-Oil wieder aufleben. In der Fachwelt waren Aussagen über den Zeitpunkt der Ölwende und die noch verbleibenden Reserven stets heftig umstritten. Denn niemand weiß genau, wie viel von dem schwarzen Gold noch im Boden steckt. Die Bewertungs- und Berechnungsmethoden für Lagerstätten sind sehr unterschiedlich, zudem müssen Geologen meist aus nur wenigen Explorationsbohrungen auf die in einem Feld enthaltene Ölmenge schließen. Dazu nutzen sie statistische Verfahren, die naturgemäß sehr ungenau sind.

Daneben machen insbesondere die in der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) paktierenden Förderstaaten „politische Angaben“ über ihre nachgewiesenen Reserven.

In den 80er-Jahren stiegen diese ohne erkennbare Ursache plötzlich an, teilweise um 50 Prozent. Kuwait etwa hatte 1984 noch 64 Milliarden Fass gemeldet, 1985 waren es dann 90 Milliarden. „Der Grund war, dass die Förderquoten für jedes Land von den gemeldeten Reserven abhängen“, erläutert Ölanalytiker Campbell. „Je mehr gemeldet wird, desto mehr darf produziert werden und desto mehr Geld wird verdient. Die Steigerung erfolgte aber nur auf dem Papier.“ Erst kürzlich habe Kuwaits Ölminister eingestanden, dass die wahren Reserven des Wüstenstaats bei 51 Milliarden Fass liegen.
 
 
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